Kaffee – wie aus einer Kirsche das volle Aroma kommt

Kaffee – wie aus einer Kirsche das volle Aroma kommt

In ganz Deutschland wird heute der Tag des Kaffees gefeiert – also auch hier bei uns! Das kleine Kaffee-1×1 zum Mitreden unter Profis:

Die Bohne ist eine Kirsche

Strange golden smoke taking away from coffee seeds

Nur die wenigsten der passionierten Maschinenkaffee-Trinker wissen, was sie täglich die bürogetrocknete Kehle hinunterspülen. Bequem kommt der Kaffee aus einer mehr oder weniger guten Kaffeemaschine, zuvor im Supermarkt gekauftes Kaffeepulver verspricht das volle Aroma und letztlich weiss nur der Spezialist, wie gut ein sorgsam zubereiteter Kaffee wirklich schmecken kann.

Botanisch betrachtet ist der Kaffee die Frucht des Kaffeestrauches und wird als kirschähnliche Steinfrucht geerntet. Zwei bohnengleiche Samen je Frucht sind das, woraus der uns bekannte Röstkaffee gemacht wird. Einer Legende nach war es ein äthiopischer Hirte, der die rohen Samen vom Strauch pflückte, kaute und wegen des bitteren Geschmacks ins Feuerwarf. Hier entfaltete sich der aromatische Duft, der die Idee zur Kaffeeröstung begründete.

Viele Legenden, wenig reine Sorten

Ob dieser Legende Glauben geschenkt werden kann, bleibt offen. Es gibt viele Mythen rund um des Deutschen liebstes Getränk. Weniger legendär ist die Sortenvielalt des Kaffees. Neben dem weithin bekannten Kaffee Arabica mit etwa 60% des Weltmarktanteils ist das die Sorte Robusta, die zwar nur 36% des Marktanteils, aber einen doppelt so hohen Koffeingehalt wie Arabica für sich verzeichnen darf. Eher ein Nischendasein führen die Sorten Excelsa, Stenophylla und Maragogype. Wer sich an den Gedanken gewöhnen kann, ein Ausscheidungsprodukt einer indonesischen Schleichkatze zu genießen, freundet sich mit dem teuersten Kaffee der Welt, dem Kopi Luwak, an. Dieser entsteht, wenn die Tiere den Kaffeekirschen von den Sträuchern fressen und unverdaut, aber speziell fermentiert wieder ausscheiden. Hört sich unappetitlich an – schmeckt aber eigentlich ganz gut, wenn man nicht zu sehr über den Herstellungsprozess nachdenkt.

Kaffeekochen ist nicht gleich Kaffeekochen

Weisse Tasse KaffeeEinen guten Kaffee zu kochen beginnt weit außerhalb der Küchen und Kaffeemaschinen. Bereits bei der Röstung entscheidet sich, ob aus der Bohne ein wirklich guter Kaffee werden kann. Industriell gerösteter Kaffee kann dies meist nicht. Daher bieten auch kleinere Kaffeeröstereien ihre speziellen Dienste an. Hier wird der Kaffee länger, aber schonender geröstet. Mehr Aromen, im besten Fall gleich einmal um die 800, weniger Bitterstoffe und insgesamt ein besserer Geschmack zeichnen einen gut gerösteten Kaffee aus. Dazu kommt die Mahlung: Ist der Kaffee zu fein gemhlen, wird aus dem Maffeemehl eine bittere Koffeeinbrühe. Zu grob gemahlen entfaltet der Kaffee seine Aromen nur zögerlich und schmeckt eher wässrig. So macht auch schon die Kunst des richtigen Mahlens den guten Kaffee zum Qualitätsprodukt. Bleibt da noch das Kochen. Während der Amerikaner einen Kaffee oftmals sprudelnd kocht, weiss der geschmacksverwöhnte Europäer, dass ein guter Kaffee nur mit einem gerade nicht mehr siedenden Wasser zu machen ist. Bei etwa 96 Grad Wassertemperatur, einem leicht grob gemahlenen Kaffee und einer Ziehzeit von drei bis fünf Minuten entsteht je nach Sorte der beste Kaffee. Der hat dann im Geschmack so gar nichts gemein mit abgestandenem Pumpkannenkaffee aus dem Büro oder dem bitteren Etwas aus der schlecht eingestellten Espressomaschine.

Kaffeetrends zum Genießen

Frühstück Kaffee SpezialitätenWährend sich ein guter Kaffee nicht überall bekommen lässt, stehen verschiedenste Kaffee-Kreationen hoch im Kurs. Von der Latte Macchiato über russischen Kaffee bis hin zum Eiskaffee mit Vanilleeis reichen die beliebten Trendgetränke mit einem mehr oder weniger hohen Anteil an Kaffee. Dabei sind all diese ähnlichen Getränke eher Mischgetränke, zugegebenermaßen mit Kaffee. Allmählich geht der Trend wieder hin zum überlieferten Kaffee, der in sorgsamer Handarbeit vom Anbau bis zum Genuss den besten Geschmack verspricht, und während jahrelang Kaffeevollautomaten hochwertiger Marken als Garant für guten Geschmack galten, kommt nach und nach der gute alte aufgebrühte Filterkaffee wieder in Mode.

Für kopfschmerz- und katergeplagte Kaffeetrinker noch ein Geheimtipp: Kaffee mit einem Schuss Zitrone. Schmeckt wie Medizin – wirkt aber auch so!

Kaffeegenuß im carathotel

Ein guter Kaffee gehört für viele zum Morgen einfach dazu – egal ob zum ausgiebigen Frühstück oder als Coffee to go auf dem Weg zur Arbeit – auch für uns!
Auf diesen Genuß müssen Sie in den carathotels nicht verzichten! Zu unserem 5-Sterne caratbreakfast gehört selbstverständlich auch eine gute Portion Kaffee von unserem Premium-Partner Dallmayr aus München. Wir servieren Ihnen gerne auch frisch zubereitete Kaffeespezialitäten wie Latte Macchiato, Cappuccino oder Espresso. So kann einem erfolgreichen Start in den Tag nichts mehr im Wege stehen!
Kaffee Genuß zum Fühstück

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