Süße Kleinigkeiten bei Kaffee und Tee

Süße Kleinigkeiten bei Kaffee und Tee

Gern werden zum Kaffee oder auch zum Tee süße Kleinigkeiten gereicht. Dazu zählen Gebäck wie Plätzchen, Kekse und Amarettini genauso wie Croissants, fruchtige Törtchen, Waffeln, Muffins oder Macarons. Die Auswahl ist dabei ebenso groß wie die Vielfalt des Geschmacks.

Orientalischer Genuss oder europäische Tradition?

Woher die Tradition stammt, zum Kaffee gern auKaffee, Kaffeebohnen, Dampfch kleines Gebäck zu reichen, bleibt umstritten. Vermutlich hat das Kaffeegebäck ähnlich wie der Kaffee selbst seine Wurzeln in der heutigen Türkei. Im osmanischen Reich wurden die kleinen Süßigkeiten schon immer gern zwischendurch und zum Kaffee genossen. Aber auch in Frankreich ließ man sich kleine Backwerke wie die farbenfrohen Macarons schon seit etwa dem 9. Jahrhundert schmecken. Dabei waren sie nicht die kleine Zugabe zum Kaffee, sondern wurden zu vielen Gelegenheiten gereicht. Fest steht jedoch, dass mit den kleinen Süßigkeiten zum Kaffee auch der teils recht bittere Geschmack des schwarzen Gebräus etwas versüßt werden sollte. Zuckerraffinade gab es kaum und so konnte man sich den Kaffeegenuss schon recht früh auch mit den leckeren Kleinigkeiten versüßen.

Kaffee ohne Gebäck – nur der halbe Genuss

Heute gehört für viele ein kleines Gebäckstück zum Kaffee einfach dazu. Ob es nun die kleinen Amarettini oder ein fruchtiges Törtchen ist, bleibt dabei reine Geschmackssache. In vielen Cafés wird der Kaffeegenuss auch mit einem kleinen Stückchen Schokolade oder speziell schokolierten Kaffeebohnen aufgepeppt. Mittlerweile gehört es meist schon zur Tradition, den Kaffee mit solchen kleinen Zugaben aufzuwerten. Und was wäre ein zünftiger Kaffeeklatsch ohne die süßen Kleinigkeiten für Zwischendurch?

Kaffee einmal ganz anders

Übrigens geht es auch anders herum. So wird beispielsweise ein echter Sambucca erst dann komplett, wenn ihm einiWeisse Tasse Kaffeege Kaffeebohnen zugegeben werden. So wird auch aus dem Kaffee eine interessante geschmackliche Zugabe. Meist sind es aber die süßen Kleinigkeiten auf der Kaffeetafel, die das gemütliche Kaffeetrinken ganz klar vom schnell heruntergeschütteten Muntermacher im Büro unterscheiden. Da ist es dann letztlich auch egal, woher diese Tradition stammt. Insider glauben, dass es die Wiener Kaffeehäuser sind, die das Kleingebäck zum Kaffee als Standard eingeführt haben. Dort kann man auch heute noch stundenlang hinter einer Tasse Kaffee sitzen, ohne dass die Bedienung schief guckt. Und auch süße kleine Teilchen gibt es dort immer dazu.

Demnächst verraten wir Ihnen übrigens hier auf unserem Blog das Rezept für eine ganz besondere süße Köstlichkeit – seien Sie gespannt!

Wie geht es Ihnen? Was naschen Sie am liebsten zum Kaffee? Oder genießen Sie das schwarze Gold lieber pur?

2 KommentareHinzugefügt

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  1. Hans 7. Mai 2014 | Antworten
    Schöner Beitrag über Kaffee und für mich dazugehörigem Gebäck! Ich trinke morgens immer einen türkischen Mokka! Erst dann steigt meine Laune! Auch im Urlaub lasse ich diese Tradition nicht aus den Augen, jedoch gibt es Mokka bei mir ohne Gebäck ;)
  2. Lilli 4. Juni 2014 | Antworten
    Wenn ich morgens meinen Kaffee trinke gibt da natürlich nichts süßes bei :) Aber nachmittags vor allem am Sonntag ist es immer schon so gewesen, dass es eine Kleinigkeit gibt! Kekse oder ganz kleine Törtchen, Muffins! Das gehört wirklich einfach dazu und man kennt es auch gar nicht anders! Sonst fehlt einem was :)

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